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Durchfahrt Dortmund in den Westfalenhallen
Festivals und Live-Kultur

Rockpalast Dortmund 1978–1980: Die Westfalenhalle Sessions

Während in der Essener Grugahalle die berühmte nächtliche Rocknächte stattfand, machte der WDR die Westfalenhalle in Dortmund zum Ende des Jahrzehnts auch zu einem Live-Fernsehlabor für deutschen Progressive Rock, Punk, niederländischen Rock und internationalen Hardrock.

1978–1980DortmundLive-Fernsehkonzert und Archivführer
User:ReferenceBK · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Umwandelt in WebP und neu verwandelt; keine generativen oder kompositionellen Änderungen.

Zeitplan Edition

  1. Grobschnitt tritt in Dortmund auf

    Langformiger deutscher Progressive Rock betritt das Rundfunkarchiv der Westfalenhalle.

  2. Nina Hagen Band wird aufgenommen

    Punk und New Wave verändern die visuelle und musikalische Sprache von Rockpalast.

  3. Herman Brood & His Wild Romance folgen

    Dutch Rock fügt den Sessions eine weitere transnationale Route hinzu.

  4. Rockpalast nutzt Dortmund weiter

    Der Veranstaltungsort bleibt Teil des expandierenden Live-Produktionsnetzwerks des WDR.

Warum dieses Ereignis wichtig ist

Die Dortmunder Sessions zeigen, dass Rockpalasts Innovation des späten Jahrzehnts ein Netzwerk von Veranstaltungsorten und Sendungen war, nicht nur die berühmte ganztägige Essener Serie. Der WDR nutzte verschiedene Hallen und Programmlängen, um zu testen, wie Live Rock im Fernsehen funktionieren könnte. Dortmund lieferte konzentrierte Konzerte, anstatt einfach eine Essener Rocknacht zu duplizieren.

Standort Westfalenhallen in Dortmund
Ein moderner Blick auf den Standort Westfalenhallen. Die 1978-1980 Sendestufen verwendet eine andere temporäre Produktionslayout. Joehawkins · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Umwandelt in WebP und neu verwandelt; keine generativen oder kompositionellen Änderungen.

Die Westfalenhalle

Dortmunds Arena bot ein großes Indoor-Publikum, kontrollierte Beleuchtung und Platz für die mobile Fernsehproduktion. Seine Architektur prägte sowohl den Live-Sound als auch den Kameraplan. Grobschnitt trat am 8. Dezember auf, gefolgt am 9. Dezember von Nina Hagen Band und Herman Brood & His Wild Romance in überlebender WDR-Chronologie.

Nina Hagen Band 1979
Nina Hagen Band 1979, enger Kontext für die Performance der Gruppe im Dezember 1978 in Dortmund. Wolfgang Autenrieth · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Umwandelt in WebP und neu verwandelt; keine generativen oder kompositionellen Änderungen.

Progressive Rock trifft Punk

Grobschnitts langformiger deutscher Rock saß neben Nina Hagens konfrontativer New Wave und Herman Broods kompaktem Dutch Rock und machte stilistische Veränderungen in einem Broadcast-Kontext sichtbar. Das Arenapublikum verfolgte TV-Pacing, Kamera-Sichtlinien und Produktionspausen sowie Musik. Ein Broadcast-Konzert war sowohl eine öffentliche Show und eine Studio-Session in großem Maßstab.

Herman Brood und seine wilde Romanze 1979
Herman Brood and His Wild Romance 1979, Künstlerkontext für die Dortmunder Sessions. Suyk, Koen / Anefo · Wikimedia Commons · CC0 · Umwandelt in WebP und neu verwandelt; keine generativen oder kompositionellen Änderungen.

Bühne, Kamera und Tonproduktion

Die Beleuchtung musste die Halle und den Fernsehsensor bedienen; Ton musste die PA befriedigen, Broadcast-Mix und Aufnahmearchiv. Diese Forderungen deuteten nicht immer auf die gleiche Entscheidung hin. Der Rockpalast kehrte nach Dortmund und anderen deutschen Orten zurück, während die Westfalenhalle ein wichtiger Tourneestopp blieb. Der Dezemberlauf wurde Teil eines viel größeren WDR-Archivs.

Herman Brood tritt 1979 auf
Herman Brood 1979, ein Jahr nach der dokumentierten Westfalenhalle Sendung. Koen Suyk / Anefo · Wikimedia Commons · CC0 · Umwandelt in WebP und neu verwandelt; keine generativen oder kompositionellen Änderungen.

Filme, Aufnahmen und überlebende Dokumente

Offizielle Veranstaltungsseiten, WDR-Bestände und spätere lizenzierte Veröffentlichungen bieten stärkere Anker als fan-uploaded Daten. Jede Performance wird unabhängig voneinander identifiziert. Dortmund enthüllt die Westfalenhalle als temporäre Sendemaschine. Publikum, Bühne und Kontrollraum trugen alle zu einem einzigen Live-Dokument bei.

Erbe

Die Sessions bewahren einen Moment, in dem sich Progressive Rock, Punk und Hard Rock im westdeutschen Fernsehen überschnitten, anstatt in spätere Genregeschichten getrennt zu werden.

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Timeline

1978 in der Rock Music History Timeline →

Verwandte Genres

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Wichtiges Hören

Quellen und weiterlesen

  1. Offizielles Rockpalast-ProgrammWDR · Zugriff 23. Juli 2026
  2. Veranstaltungsarchiv RockpalastWDR · Zugriff 23. Juli 2026
  3. Dortmunder SchauplatzgeschichteWestfalenhallen · Zugang 23. Juli 2026
  4. Lizenzierte Location und Performer BilderWikimedia Commons · Zugriff 23. Juli 2026
Bildkredite5 lizenzierte Bilder
U-Bahnhof Westfalenhallen der Stadtbahn Dortmund
Eine spätere Ansicht an der Westfalenhallen-Transithaltestelle, die den Zugang zum Sendeort und nicht ein Konzert von 1978 dokumentiert — User:ReferenceBK — Wikimedia Commons — CC BY-SA 3.0 · Quellrekord · CC BY-SA 3.0
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Parkplätze vor der Westfalenhalle 3a.
Ein moderner Blick auf den Standort Westfalenhallen. Die Sendephasen von 1978-1980 verwendeten ein anderes temporäres Produktionslayout - Joehawkins - Wikimedia Commons - CC BY-SA 4.0 · Quellrekord · CC BY-SA 4.0
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Performance by the Nina Hagen Band on April 1st, 1979 in Tübingen. Nina Hagen and guitarist Bernhard Potschka
Nina Hagen Band 1979, enger Kontext für die Performance der Gruppe im Dezember 1978 in Dortmund — Wolfgang Autenrieth — Wikimedia Commons — CC BY-SA 4.0 · Quellrekord · CC BY-SA 4.0
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Uitreiking zilveren harpen aan (...) Herman Brood and his Wild Romance. Bezetting: Ani Meerman (drums), Freddie Cavalli (bas) en Dany Lademacher (gitarist).
Herman Brood and His Wild Romance 1979, enger Künstlerkontext für die Dortmunder Sessions — Suyk, Koen / Anefo — Wikimedia Commons — CC0 · Quellrekord · CC0
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Uitreiking zilveren harpen aan de groepen Flairck, Massada en Herman Brood and his Wild Romance 19 maart 1979
Herman Brood 1979, ein Jahr nach der dokumentierten Sendung von Westfalenhalle — Koen Suyk / Anefo — Wikimedia Commons — CC0 · Quellrekord · CC0
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