Die Platte
Auf einen Blick
- Künstler
- Amon Düül II
- Erschienen
- 1973
- Originaltitel
- Elf
- Studio
- Bavaria Studios
- Toningenieur
- Peter Kramper
- Label
- United Artists
Warum dieses Album wichtig ist
Das Kollektiv experimentiert innerhalb der Songlänge
Vive La Trance beweist, dass die experimentelle Identität von Amon Düül II in einem Album aus fast ausschließlich knappen Einzelsongs bestehen kann. Das Programm mit elf Titeln ist dichter besetzt als Wolf City, doch die Seitenfolge gibt politischer Ansprache, Figurensatire und instrumentaler Farbe jeweils eigenen Raum. A Morning Excuse eröffnet direkt mit Gesang; Fly United erweitert das Ensemble sofort durch mehrere Stimmen und wechselnde instrumentale Schwerpunkte. Mozambique wächst zum größten Format der ersten Seite und trägt eine gedruckte Widmung an Monika Ertl, die seine Politik in albumspezifischer Dokumentation verankert.
Die zweite Seite führt vom längeren Apocalyptic Bore durch zunehmend kompakte Figurenstücke, bevor Ladies Mimikry mit theatralischer Instabilität schließt. Falk Rogners VCS 3 und Orgel, Chris Karrers Saxophon und Violine sowie Robby Heibls Cello und Violine verhindern eine klangliche Verengung durch das Songformat. Das Album hält außerdem eine eigene Besetzung fest, in der Heibls Bass- und Multiinstrumentalrolle im Mittelpunkt steht, statt das Personal von Wolf City stillschweigend fortzuschreiben. Als bewusst gemischte Platte von 1973 ist es politisch wach, komisch, rau und melodisch, ohne diese Seiten auf ein Genre-Etikett zu reduzieren.
1973
Ein Studioalbum nach Wolf City und Live in London
Vive La Trance folgte auf die beiden Studioalben Carnival in Babylon und Wolf City von 1972 sowie auf ein Livealbum aus britischen Auftritten der Band. In der Kerndiskografie von Amon Düül II steht es nach Wolf City; manche spätere Zählungen schieben Utopia ein, ein Nebenprojekt, das bei Neuauflagen nachträglich der Band zugeschrieben wurde. Weil diese Zuschreibung die Ordnungszahl verändert, bestimmt dieser Guide das Album über Datum und Folge und erklärt keine umstrittene Zählung zur allgemeinen Wahrheit. Aufgenommen und gemischt wurde in den Bavaria Studios; weitere Mischarbeiten fanden im Union Studio in München statt.
Amon Düül II und Olaf Kübler teilen sich den Produktionscredit, Peter Kramper war Toningenieur. United Artists veröffentlichte die deutsche LP 1973 als UAS 29 504 I. Auf der United-Artists-LP von 1973 beendet Mozambique die erste Seite mit fünf Titeln; Apocalyptic Bore eröffnet die Rückseite mit sechs. Hijack folgte 1974 unter veränderten Label- und Produktionsbedingungen. Vive La Trance bildet damit den Abschluss der frühen United-Artists-Studiofolge.
Kern und Gäste
Sechs Hauptmusiker und vier klar begrenzte Gäste
Weinzierls Gitarre bleibt eine beständige strukturelle Stimme, doch seine Bass- und Gesangscredits auf ausgewählten Titeln verhindern eine starre Arbeitsteilung. Karrer besitzt die breiteste dokumentierte Palette und wechselt zwischen Gitarren, Saxophon, Violine, Mellotron, Maracas und Hauptstimme. Leopold spielt im gesamten Programm Schlagzeug und zusätzlich Flügel; er gibt Arrangements rhythmische Kontinuität, deren Instrumentierung sich sonst rasch verändert. Knaup wechselt zwischen führenden Linien und Chorfunktionen. Ihre Präsenz macht jede Instrumental-Klassifizierung offensichtlich falsch.
Rogner setzt VCS 3, Orgel und Harmonium als unterschiedliche Farben ein und nicht als eine verallgemeinerte Keyboardschicht. Heibl übernimmt viel Bassarbeit; Cello, Violine, Gitarre und Stimme machen ihn zugleich zum Gestalter innerhalb der Ensembletextur. Kramper, Meid, Forsey und Bonner sind auf bestimmten Titeln dokumentiert und bleiben Gäste statt Mitglieder der Hauptbesetzung. Diese Verteilung erklärt die Vielfalt genauer als die Beschreibung einer herkömmlichen sechsköpfigen Rockaufführung.
Kompaktes Experiment
Elektronische Farbe, Ensemblegesang und abrupte Miniaturformen
Das Album bevorzugt rasche Farbwechsel gegenüber der seitenlangen Entwicklung der frühesten Platten. VCS-3-Töne können den physischen Bandklang eines Songs unterbrechen, während Orgel und Harmonium beständigeres harmonisches Gewicht liefern. Karrers Saxophon bringt in mehrere Titel eine scharfe Rohrblattfarbe; besonders in der Folge auf Seite zwei gewinnt die Violine an Bedeutung. Heibls Cello erweitert tiefe und mittlere Register, ohne die ganze Platte in orchestrierten Symphonic Rock zu verwandeln.
Mehrere Sänger schaffen Szenen, in denen Sprecher, Chor und Figur innerhalb weniger Minuten wechseln können. Mozambique und Apocalyptic Bore behalten Raum für längere Entwicklung und wirken als strukturelle Anker ihrer Seiten. Die kürzeren Stücke verdichten auf verschiedene Weise: Trap spannt die Lage an, Pig Man überzeichnet die Karikatur, Mañana löst das Album in einen entspannteren Schwung. Die Produktion hält akustische, elektronische und vokale Ereignisse erkennbar, auch wenn die Arrangements sie bewusst kollidieren lassen.
Titel für Titel
Elf Originalsongs auf zwei Seiten
A Morning Excuse
Der Auftakt beginnt mit einer alltäglichen Ausflucht statt einer kosmischen Erklärung. Karrers Stimme und das kompakte Arrangement machen Figur und Ton sofort verständlich. Klavier, Gitarre, Rhythmus und Chorfarbe geben dem Song mehrere Ebenen, ohne ihn über seine Aufgabe hinaus zu dehnen. Der Titel deutet Verzögerung und Selbstrechtfertigung an; die Aufführung setzt dieser Zögerlichkeit Vorwärtsbewegung entgegen. Als Seiteneröffnung verkündet er die neue Disziplin des Albums: Eine vollständige dramatische Situation kann in wenig mehr als drei Minuten entstehen, bevor der nächste Titel sie ersetzt, statt sie zu einer Suite auszubauen.
Fly United
Die Luftfahrtformel klingt wie ein Werbeslogan, und der Titel macht aus kollektivem Auftrieb etwas weniger Stabiles. Knaup und Heibl singen, während Gitarren, Bass, Schlagzeug, Klavier und elektronische Farbe den Boden unter dem Chor ständig verändern. Flug kann Freiheit, Handel oder Gruppenbewegung bedeuten, doch der Song erzwingt keine wörtliche Lesart. Nach A Morning Excuse wechselt er vom privaten Alibi zur öffentlichen Botschaft. Das dicht gepackte Kurzformat zeigt, wie Vive La Trance Wiederholung in Popgröße verwendet und Ironie, Theaterstimme und instrumentale Reibung erhält.
Jalousie
Eifersucht erhält eine knappe, stimmzentrierte Behandlung statt eines großen allegorischen Rahmens. Knaups Gesang trägt emotionale Direktheit, während Details von akustischer und elektrischer Gitarre die Oberfläche komplizieren. Der französische Titel gibt einem von Unsicherheit und Besitz geprägten Gefühl Eleganz. Peter Krampers klar begrenzter Klavierbeitrag gehört hierher und darf nicht auf das ganze Album übertragen werden. Zwischen der öffentlichen Sprache von Fly United und dem folgenden deutschen Landschaftsbild verengt Jalousie den Blick auf zwischenmenschliche Spannung. So verhindert seine Genauigkeit, dass politische und reisende Motive der ersten Seite zu einem einzigen Thema verschmelzen.
Im Krater blühn wieder die Bäume
Der deutsche Titel Im Krater blühn wieder die Bäume verdichtet Zerstörung und Erneuerung zu einem Bild. Rogners Orgel und VCS 3 geben dem Song zugleich geerdetes harmonisches Gewicht und einen instabilen elektronischen Horizont. Akustische Gitarre legt unter die große Landschaft eine menschliche Textur. Die Musik lässt sich als Regeneration nach einer Katastrophe hören, ohne mangels Dokumentation ein einzelnes historisches Ereignis zu behaupten. Auf Seite eins erweitert sie das Album von persönlicher Eifersucht zu beschädigtem Gelände und bereitet den ausdrücklich gewidmeten politischen Maßstab von Mozambique vor, ohne dessen Gegenstand zu wiederholen.
Mozambique
Der längste Titel der ersten Seite trägt gedruckt eine Widmung an Monika Ertl. Diese dokumentierte Widmung gibt dem Stück einen politischen Bezugspunkt, ohne jeden Text zur erfundenen biografischen Reportage zu erklären. Knaups Stimme, Chorbeiträge, Perkussion, Klavier, VCS 3 und Gitarren schaffen einen breiteren kollektiven Rahmen als zuvor. Fingerschnippen und Ensemblestimmen können gemeinschaftlich klingen; wechselnde Dichte verhindert jedoch einfache Feierlichkeit. Als Seitenschluss bündelt das Stück Reise, Revolution und Gruppenansprache in längerer Form und löst das Album erstmals deutlich aus seiner Drei-Minuten-Verdichtung.
Apocalyptic Bore
Seite zwei beginnt mit einem Titel, der Weltuntergangsrhetorik und Überdruss verbindet. Zwölfsaitige Gitarre, Orgel, Harmonium, Violine und mehrere Stimmen lassen das Arrangement zwischen Größe und unterlaufendem Humor wechseln. Desmond Bonners begrenzter Gesangsbeitrag bringt eine weitere Identität ein, ohne ihn zum Kernmitglied zu machen. Die längere Spieldauer gibt den Widersprüchen Zeit: Verkündung kann zur Routine werden, verzierte Textur plötzlich die raue Band darunter freilegen. Das Stück ist keine Fortsetzung von Mozambique, antwortet aber auf diesen Seitenschluss, indem es den Hunger nach immer größerem politischem und kulturellem Spektakel infrage stellt.
Dr. Jeckyll
Der Titel ruft mit veränderter Schreibweise Stevensons gespaltene Figur auf und liefert ein unmittelbares Bild instabiler Identität. Für Weinzierl und Heibl sind Gesangsrollen dokumentiert; die Violine gibt dem Arrangement eine schneidende zweite Stimme. Der Song nutzt die Figur als Verweis, statt den Roman nachzuerzählen. Seine knappen Wechsel machen Dualität als Veränderung von Haltung, Textur und Attacke hörbar. Nach der Weite von Apocalyptic Bore kehrt Dr. Jeckyll zum Miniaturtheater zurück. Kulturelle Verweise wirken auf Vive La Trance als verdichtete Signale innerhalb eines Songs und nicht als Beleg für ein durchgehendes Literaturkonzept.
Trap
Trap macht die Einschließung zu seinem ganzen Titel und setzt sie in einem engen, vorwärtsdrängenden Arrangement um. Knaups Stimme, Saxophon, Orgel, VCS 3, Gitarre, Bass und Schlagzeug erzeugen mehr innere Bewegung, als die kurze Dauer vermuten lässt. Der Schwung garantiert keine Flucht; wiederholter Druck kann die Bewegung selbst gefangen wirken lassen. Zwischen zwei benannten Karikaturen entfernt der Song die Biografie und macht einen Zustand zum Gegenstand. Er gehört zu den klarsten Beispielen der Albumökonomie: instrumentale Dichte, emotionale Spannung und formale Funktion erscheinen ohne die langen Übergänge der Doppelalben.
Pig Man
Auf Trap folgt eine groteske zusammengesetzte Figur. Gesänge von Knaup, Weinzierl und Heibl verteilen die Karikatur, statt sie an einen Erzähler zu binden; Karrers Saxophon schärft das Arrangement. Der Titel kann Gier, Macht oder Beleidigung andeuten, doch der Guide erfindet kein reales Ziel. Die Kürze macht die Überzeichnung wirksamer: Die Figur erscheint, spielt ihre Rolle und verschwindet, bevor Satire zur Erklärung wird. Auf Seite zwei verbindet Pig Man die literarische Spaltung von Dr. Jeckyll mit der späteren theatralischen Identität von Ladies Mimikry und schafft eine Folge unterschiedlicher, aber verwandter Masken.
Mañana
Das spanische Wort für morgen verändert Tempo und emotionale Temperatur der Seite. Karrer singt und spielt Mellotron und Maracas; Weinzierls Bass trägt eine entspanntere Bewegung. Der Titel kann Aufschub wie Zukunftsmöglichkeit bezeichnen und spiegelt leise die Ausflucht des Auftakts, ohne das Album zur Kreisgeschichte zu machen. Nach Trap und Pig Man öffnet das Arrangement Atemraum vor dem Finale. Seine Leichtigkeit ist strukturell und nicht belanglos: Vive La Trance braucht einen Song, in dem Verzögerung körperlich und rhythmisch wird, bevor Ladies Mimikry die schärferen Theaterkanten zurückbringt.
Ladies Mimikry
Das Finale kreist um Nachahmung, Aufführung und eine instabile Mehrfachidentität. Karrers Violine, Saxophon und Stimme, Weinzierls Bass sowie Heibls Instrumente helfen dem Song, rasch die Masken zu wechseln. Die ungewöhnliche Schreibweise des Titels stellt die Mimikry selbst als künstlich inszeniert aus. Statt die Politik des Albums aufzulösen, schließt er mit Aufführung: Stimmen und Instrumentalgesten zeigen, wie Identität kopiert, überzeichnet und neu geordnet werden kann. Das passt zu einem Album, dessen elf Songs Sprecher und Maßstab ständig wechseln. Der Schlusstitel ist kein Anhang, sondern vollendet die Kette aus Literaturfigur, Falle, Karikatur, Aufschub und Nachahmung auf Seite zwei.
Politik und Bewegung
Reise, Spektakel, Revolte und beschädigte Moderne
Vive La Trance ist kein dokumentiertes lineares Konzeptalbum; seine Einheit entsteht aus wiederkehrendem öffentlichem und privatem Druck. Ausflucht und Mañana handeln beide vom Aufschub, doch einmal persönlich, einmal mit sprachlicher und rhythmischer Distanz. Flug und Mozambique wenden sich nach außen zu Reise, internationaler Bildwelt und politischer Ansprache. Das Kraterbild setzt Erneuerung in die Beschädigung, statt eine ungebrochene pastorale Flucht anzubieten.
Apocalyptic Bore behandelt große Krisensprache mit Müdigkeit und Satire. Dr. Jeckyll, Pig Man und Ladies Mimikry untersuchen gespielte oder gespaltene Identität in unterschiedlichen Figurenrahmen. Trap verwandelt diese Spannung in einen Zustand der Einschließung. Der Titel Vive La Trance klingt feierlich, doch die Platte unterbricht jede stabile kollektive Trance durch Ironie und Formwechsel.
United-Artists-LP
Fotografie und Gestaltung rahmen eine nach außen blickende Platte
Die ursprüngliche deutsche United-Artists-LP trägt die Katalognummer UAS 29 504 I. Falk-Ulrich Rogner und Gena Zimmermann sind im Sammlungseintrag von Bertelsmann für Fotografie genannt. Jürgen Rogner ist für Gestaltung und Artwork dokumentiert. Die visuelle Präsentation bevorzugt inszenierte fotografische Identität gegenüber der wörtlichen Illustration eines Songs.
Die Verpackung stützt eine Platte, die sich mit öffentlichem Bild, Verkleidung und Aufführung beschäftigt. Die Aufteilung fünf zu sechs ist als elf Einzeltitel und nicht als Suiten gedruckt. Spätere Neuauflagen können schwerere Gatefoldverpackung und farbiges Vinyl verwenden, ohne jedes ursprüngliche Materialdetail zu wiederholen. Ein modernes Neuauflagedatum darf die dokumentierte Identität von 1973 nicht ersetzen.
1973
United Artists beendet eine außergewöhnlich produktive Folge
United Artists veröffentlichte Vive La Trance 1973. In der Kerndiskografie von Amon Düül II steht das Album nach Wolf City. Utopia erschwert spätere Ordnungszahlen, weil es als getrenntes Projekt entstand und auf späteren Ausgaben neu zugeschrieben wurde. Die Band und Olaf Kübler produzierten; Peter Kramper war Toningenieur.
Mit elf Titeln war das Programm bis dahin die am stärksten unterteilte Studio-LP der Gruppe. Unbelegte Chartpositionen oder Verkaufszahlen werden hier nicht genannt. Zeitgenössische und spätere Stimmen hörten oft eine stärkere Pop- oder Glam-Richtung, doch die Instrumentalcredits belegen weiterhin experimentelle Breite. Hijack brachte im folgenden Jahr einen Wechsel von Label und Produzent.
Übergang
Ein Übergangsalbum, reicher als sein stilistisches Kürzel
Das Album wird manchmal vor allem als Übergang weg von den frühen Klassikern behandelt; das verdeckt sein eigenes Handwerk. Seine Leistung besteht darin, elf Songs wie elf verschiedene Arrangements klingen zu lassen und nicht wie eine Schablone. Mozambique bleibt wegen seiner gedruckten Widmung und kollektiven Größe bemerkenswert. VCS 3, Harmonium, Mellotron, Saxophon, Cello und Violine widersprechen einer engen Poprock-Deutung.
Mehrere Sänger führen die theatralische Ensembleidentität früherer Alben weiter. Die kompakte Folge weist auf spätere Platten voraus, ohne Vive La Trance von 1973 mit ihnen austauschbar zu machen. Erweiterte Neuauflagen erleichtern den Zugang, können aber die Grenze zwischen Originalprogramm und späteren Zusätzen verwischen. Am stärksten wirkt sein Vermächtnis, wenn man es als Album der Verdichtung, politischen Bilder und wechselnden Sprecher hört und nicht als misslungenen Versuch, Yeti neu zu schaffen.
Die ursprünglichen elf Titel
Die Aufteilung fünf zu sechs bewahren
Das Originalalbum enthält elf Titel. Mozambique schließt Seite eins und trägt die gedruckte Widmung an Monika Ertl. Apocalyptic Bore eröffnet Seite zwei, Ladies Mimikry beendet sie. Aufnahme und Mischung fanden in den Bavaria Studios statt, weitere Mischung im Union Studio in München.
Neuauflagen können die Laufzeit mit zusätzlichem Material verlängern. Kein Bonustitel gehört in die Besprechung des Originalalbums. Das Programm enthält umfangreichen Gesang; Instrumental ist daher falsch. Maßgeblich ist die United-Artists-Identität von 1973 und nicht das Herstellungsdatum einer Neuauflage.
Ein Hörweg
Den Wechseln von Sprecher und Maßstab folgen
- Die ersten drei Titel als Wechsel von Ausflucht über Slogan zu Eifersucht hören.
- Das Kraterbild Mozambique vorbereiten lassen, statt beide als denselben politischen Song zu behandeln.
- Nach der längsten kollektiven Aussage am Seitenwechsel innehalten.
- Die Größe von Apocalyptic Bore mit den folgenden kürzeren Figurenstücken vergleichen.
- Saxophon, Violine und VCS 3 als getrennte Arrangementfarben verfolgen.
- Mañana als bewusste Druckentlastung der Seite hören.
- Mit Ladies Mimikry enden und danach A Morning Excuse erneut hören, um die gespielte Identität als Rahmen des ganzen Albums zu erkennen.
Recherche und Quellen
Quellen und weiterführende Lektüre
- Titelfolge und Ausgabenfamilie von Vive La Trance — MusicBrainz
- Autorisiertes Vinylprogramm von Vive La Trance — Amon Düül II Bandcamp
- Dokumentation der deutschen Originalausgabe, Fotografie und Gestaltung — Bertelsmann Vinyl Collection
- Album- und Besetzungsdaten zu Vive La Trance — AllMusic
- Kerndiskografie von Amon Düül II — MusicBrainz